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Mentoring - Methodische Aspekte 1

tgm - thomas gehrig mentoring
Herausgegeben von in Verdeckter Arbeitsmarkt ·
Tags: VerdeckterArbeitsmarktBlog


 
 
Liebe Lesende
 

Viele der in den beiden vorgängigen Kapiteln beschriebenen Gedanken könnten auch unter dem Begriff «Methode» aufgezählt werden, gehören sie doch zur Grundlage meiner Arbeit, dem Setting meiner Begleitungen und bilden nicht zu Letzt einen integrierenden Bestandteil meiner ganz persönlichen  Marke.

 
 
Im heutigen und nachfolgenden Blog-Artikel möchte ich Ihnen erst das Thema «Begleitungsmodell» und etwas später eine Auswahl an «Tools» näherbringen.

 
 
Die primäre Aufgabe einer Begleitung / Coaching ist die Führung der Kundin / des Kunden durch die entsprechenden Prozesse. Hierfür benötige ich eine Struktur in Form eines «Gesprächsleitfadens», nennen wir sie «Modelle». Diese Modelle sind in unterschiedlichsten Varianten verfügbar. Die Einen richten sich nach Aufgabenstellung, Andere nach der Zielgruppe, es gibt kürzere und auch ausführlichere Modelle. Mir persönlich war es wichtig ein universelles Tool zu finden, welches sich sowohl in typischen Coachings als auch in Begleitungen anwenden lies. Gleichzeitig sollte mir als Prozessführer die Freiheit erhalten bleiben das Tool in der individuellen Anwendung auszubauen oder bei Bedarf eben auch kürzer einsetzen zu können. Heute kommt bei mir da achtstufige Modell von Sonja Radatz zum Einsatz, welches ich Ihnen in einer stark gekürzten und konzentrierten Form informativ etwas näherbringen möchte:

 
 
1.   Der Einstieg mit dem Ziel der Vertrauensbildung und bei Bedarf der Ablaufklärung sofern diese nicht schon im unverbindlichen Erstgespräch erfolgt ist.

 
 
2.   Die Problemschilderung durch den Klienten mit dem Ziel des Verstehens des Problems seitens Begleitungsperson und der Problemeingrenzung.

 
 
3.   Vom Problem zum Ziel – Hier können das / die Ziel(e) definiert und mittels SMART überprüft werden.

 
 
 
4.   Die Aufgabengestaltung durch eine klare Aufgaben- und Rollenverteilung der Begleitperson und des Kunden.

 
 
5.   Die Lösungsfokussierung finden durch entwickeln der Kriterien für eine «gute» Lösung (ausschliesslich für den /die KundeIn) mittels verschiedenster Tools, welche ich gerne im nächsten Blog-Artikel noch beschreiben werde.

 
 
 
6.   Die Lösungsgestaltung mit der nach dem Motto: Von den Kriterien zur real umsetzbaren Lösung unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf und in allen beschriebenen Situationen (z.B. Heimatsystem).

 
 
7.   Die Bildung konkreter Massnahmen durch definierte Verbindlichkeiten (Wer, Was, Wann, etc.).

 
 
 
8.   Der Abschluss – im Sinne der Beratungsevaluation mit unterschiedlichen Positionen auf Feedback-Basis mit Kriterien wie Ziel-, Prozess-, Input-, Output- und Outcome-Evaluation.

 
 
Das Ganze liest sich vielleicht etwas kompliziert und auch aufwändig. Ein Teil der Kunst des Mentors liegt in der angepassten Ausgestaltung der einzelnen Positionen. Mir ging es in diesem Thema darum «etwas Licht ins Dunkel» zu bringen und zu verdeutlichen was, wie und wo in Begleitungen wirklich gearbeitet wird. Die beschriebenen 8 Punkte bilden meine Aufgabe als Ihr Mentor ab, Sie konzentrieren sich vollumfänglich auf die persönliche Weiterentwicklung.

 
 
Ich wünsche Ihnen eine prächtige Zeit.



 
 
 
 
Autor: Thomas Gehrig
 
tgm – thomas gehrig mentoring
 
Web: www.t-g-m.ch
 
E-Mail: thomas.gehrig@t-g-m.ch


 
 



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